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Beschreibung:
Ein nie enden wollender Albtraum, Leid, Tod und Zerstörung – abermals
finden sich Matt Baker, Joe Hartsock und der Rest der 101.
Luftlandedivision in einem Horror-Szenario wieder. Im dritten Teil der
Brothers in Arms-Reihe (die Teile Road to Hill 30 und Earned
in Blood erschienen 2005) sind sie Teil der Operation Market Garden,
einer der größten Luft-Boden-Operationen der Alliierten im Zweiten
Weltkrieg. Zehn Tage in einem über Jahre verlaufenden Krieg, zehn Tage,
die die Männer niemals vergessen würden…
Der Weg durch den „Hell’s Highway“ In bereits zwei Abenteuern
konnten Spieler den Kriegsverlauf aus den Augen von Matt Baker hautnah
miterleben. Mit Brothers in Arms: Hell’s Highway veröffentlichen
Entwickler Gearbox und Publisher Ubisoft nun den dritten Teil der Reihe,
erstmals in HD-Grafik auf Xbox 360® und PlayStation® 3. Die
Leistungsfähigkeit moderner PCs und der neuen Spielkonsolen hat
allerdings nicht nur großen Einfluss auf das visuelle Erscheinungsbild,
sondern macht auch neue spielerische Ansätze möglich. Die Künstliche
Intelligenz der Teamkameraden konnte deutlich verbessert werden, die
Soldaten helfen sich gegenseitig, tauschen Munition aus oder bedienen
gemeinsam großkalibrige Waffen.
Angriffe aus der Deckung
gehören seit Anbeginn der Reihe zu den taktischen Möglichkeiten, die die
Abenteuer um Matt Baker von anderen Weltkriegs-Titeln abhebt. In Hell’s
Highway kann die Deckung dabei erstmals auch zerstört werden. Daher
sollte man sich nicht durchgehend an einem Punkt aufhalten, sondern
ständig in Bewegung bleiben. Die Kontrolle über die Teammitglieder
gelingt dank der überarbeiteten Künstlichen Intelligenz nun weitaus
einfacher als je zuvor. Das neue Bazooka-Team erweitert die
Möglichkeiten dabei enorm, vor allem bei verschanzten Gegnern ist die
Kraft dieser Einsatztruppe von unschätzbarem Wert.
Aus den Augen eines Soldaten Das Spiel folgt historisch
korrekt den Begebenheiten der damaligen Zeit (siehe nächster Abschnitt).
Aus den Augen von Matt Baker erlebt der Spieler die Geschichte hautnah
und dank gekonnt inszenierter Animationen wird er sich direkt in den
Körper des Soldaten hineinversetzt fühlen. Als Anführer der Truppe
kommuniziert er im Spielverlauf mit seinen Teamkameraden und erfährt so
mehr über persönliche Hintergründe, schließt Freundschaften und fühlt
sich mehr und mehr für die Truppe verantwortlich.
Die Vor- und
Nachteile einzelner Teams sollte man als Anführer dann auch in Fleisch
und Blut übergehen lassen. Nur so kann man von den zahlreichen
taktischen Möglichkeiten der Einheiten profitieren und Gegnerverbände
effizient ausschalten. Innerhalb der Missionen lässt das Spiel dem
Spieler alle Freiheiten, die eigenen Einheiten zu positionieren und so
im richtigen Moment zuschlagen zu können. Trotz allem wird man natürlich
auch selbst oft genug mitten ins Kampfgeschehen hineingeraten, dieses
Mal sogar des Öfteren in Innenlevels und außerdem in einem deutlich
überarbeiteten Mehrspieler-Part, der riesige Online-Schlachten
ermöglichen wird.
Operation Market Garden – ein Erfolg der Alliierten? Der 10.
September 1944 war der Startschuss für die Operation Market Garden. An
diesem Tag im mittlerweile etwas mehr als fünf Jahre andauernden Krieg
entschied sich General Dwight D. Eisenhower Plänen seines britischen
Kollegen Bernard Montgomery zuzustimmen und innerhalb von zwei
Operationen den deutschen Westwall zu umgehen. Die Operation Market sah
dabei vor, Divisionen der 1. Alliierten Luftlandearmee bei Eindhoven,
Nimwegen und Arnheim abzusetzen. Das Ziel waren die Brücken über die
Flüsse Maas, Waal, den Niederrhein und einige kleinere Kanäle. Bei einem
Erfolg wäre den Alliierten der Einmarsch nach Deutschland deutlich
leichter geworden.
Die Operation Garden schloss daran an, denn
den erfolgreichen Ausgang vorausgesetzt wäre eine Schneise in Richtung
der deutschen Grenzen freigeworden, die den Britischen Streitkräften
einen relativ leichten Vormarsch ermöglicht hätte. So sollte das 30.
Britische Korps sich dieser Aufgabe annehmen. Einen unbedingt nötigen
Erfolg erschwerten sich die Alliierten bereits vor Beginn des Einsatzes.
Mangels ausreichender Aufklärung war man sich sicher, vor allem im
Bereich Arnheim nur auf geringen Widerstand der Deutschen zu stoßen.
Geortete Panzer der Wehrmacht eine Woche vor dem Start der Operationen
sorgten nicht mehr für eine Planänderung, so dass es am 16. September
mit dem Angriff auf mehrere deutsche Flugfelder und Flak-Stellungen
begann.
Die Operationen begannen am Tag danach und schon bald
stellten sich erste Erfolge auf Seiten der Alliierten ein. Einige Tage
später sollte ihnen die spärliche informationsdichte allerdings zum
Verhängnis werden. Vor allem in Arnheim war der Widerstand der Deutschen
zu groß. Widrige Wetterbedingungen und ein stetiger Nachshub an
militärischen Einheiten auf Seiten des Deutschen Reiches zwang die
Alliierten Streitkräfte am 25. September zum Rückzug. Zwar hatte sich
die Grenze weiter in Richtung Deutschland verschoben, den gewünschten
Erfolg mit der geplanten Brückeneroberung in Arnheim konnte man aber
nicht erzielen. Am Ende der Operation standen 17.800 Verlusten auf
Seiten der Alliierten maximal 7.800 getötete deutsche Soldaten
gegenüber.
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